Wie? Was? Gassenhauer?

Die Idee, einen eigenen Blog zu eröffnen, traf mich vollkommen unerwartet. Auf einmal war sie da. Und ehe ich mich versah, googlete ich nach den besten Plattformen für Anfänger, durchstöberte mein Bücherregal und tippte los. »Gassenhauer« soll zu einem Ort werden, an dem ich meine Gedanken ordnen und schließlich dem schreibmaschine sw.jpgkreisenden Chaos meines Schädels entreißen kann. Gewissermaßen wie ein Denkarium. Ich will experimentieren, aus der Komfortzone ausbrechen, persönlich weiterkommen, denn nichts ist schlimmer als Stillstand. Und wie Tolstoi einmal gesagt haben soll: »Beim Lesen lässt sich vortrefflich denken.« Bücher offenbaren uns bekanntermaßen bisher unbekannte Erfahrungen und Themen, schenken uns Abenteuer und Realitäten, die uns sonst verwehrt blieben. Darum soll es auf meinem Blog grundsätzlich keine Genreeinschränkung geben, ich möchte offen für neues sein und bin dankbar für Anregungen, wenngleich ich persönliche Vorlieben natürlich nicht verhindern kann, geschweige denn unterdrücken möchte.

 

Zuletzt vielleicht noch ein paar Worte zu mir:

 

Ich lebe mit zwei Katzen zusammen, habe erfolgreich ein Germanistik- und Philosophiestudium abgebrochen, bin mal wieder umgezogen und habe von neuem begonnen zu studieren, obwohl das gar nicht mein Ding ist. Ich fahre gern Bahn, mag bunt gemusterte Hemden und klassische Musik (auch wePBnn ich keine Ahnung davon habe), gehe allein ins Kino, hasse wenig mehr als Verbzweitstellung nach »weil« und bin vom Typ  Selbstoptimierer. Leider ging die Gabe des grünen Daumens an mir vorrüber (selbst Kresse ist mir schon über den Kopf gewachsen und begann zu schimmeln), sodass überall in meiner Wohnung Kunstpflanzen stehen. Unglücklicherweise finden die Katzen die Palmen ebenso toll wie ich und nutzen sie bevorzugt als Kratzbaum (ein Hoch auf Sisalseile). Bücher haben mich seit jeher begleitet, mal mehr, mal weniger begeistert. Es gab Phasen, da habe ich vor lauter Frust gegenüber enttäuschenden Titeln monatelang überhaupt nicht gelesen, war überzeugt, dass es nichts Gutes mehr gäbe und wurde doch stets glücklicherweise wieder eines Besseren belehrt. Denn ich brauche Geschichten. Ich brauche sie um den Eintönigkeiten des Lebens entgegenzutreten, um frei atmen und träumen zu können…

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